Die wilden Mädels des FC Forstern

fcforstern_001Die Gemeinde Forstern kam 1998 auf den INTERGREEN®-Partner Hilgers zu. Der Grund war, dass die 1994 neu erstellten Rasenspielfelder – ein Kleinspielfeld und ein Trainingsspielfeld – sich in einem desolaten Zustand befanden. Nach grundlegender Renovation wurde im Jahr 2000 ein Ganzjahrespflegevertrag abgeschlossen. Seither pflegt der INTERGREEN®-Partner Hilgers drei Rasenspielfelder im Auftrag der Gemeinde Forstern.

Heute stellen wir Ihnen die Frauenfußballmannschaft des FC Forstern vor: Die Nummer 1 in Sachen Frauenfußball ist im Landkreis Erding seit über 30 Jahren der FC Forstern. Derzeit spielt die Mannschaft in der Landesliga und hat einen guten Mittelfeldplatz. Die B-Juniorinnen liegen in der Bezirksoberliga im Spitzenfeld auf Tabellenplatz 2.

Im Nachwuchsbereich holte sich der FC Forstern mehrere fcforstern_002bayerische Meisterschaften. Sowohl im Jugendbereich (C-Juniorinnen und B-Juniorinnen) als auch bei den Frauen holte sich der FC Forstern mehrmals den Titel eines oberbayerischen Hallenmeisters. Nach 1994, 1997 holten sich die Frauen zuletzt den Titel 2006 und nahmen an der Bayerischen Hallenmeisterschaft in Marktheidenfeld teil.

Doch trotz aller Meisterschaften und Aufstiege holten sich die Frauen die größten Erfolge (wie auch die eine oder andere bittere Niederlage) im DFB-Pokal. Zweimal - in den Jahren 1996 und 1998 - qualifizierte sich das Team mit der damaligen Spielertrainerin Niobe Koller, die vom FC Bayern München als Spielertrainerin zum FC Forstern wechselte,  für die erste DFB-Pokalhauptrunde auf Bundesebene. Gegen den damaligen Bundesligisten TuS Niederkirchen kam das erwartete Pokalaus. Nationalspielerin Heidi Mohr wurde ihrem Ruf als Torjägerin auch gegen den FC Forstern gerecht und hatte maßgeblichen Anteil am 10:1-Sieg des Favoriten.
Zwei Jahre später erreichte der FC Forstern erneut die DFB-Pokalhauptrunde und spielte beim Regionalligameister TuS Linter (Kooperation mit dem deutschen Vizemeister TuS Ahrbach) und scheiterte unglücklich kurz vor Schluss durch ein Eigentor 1:2, nachdem Elke Maier den FC Forstern in Führung gebracht hatte.

Zwei Frauen prägten den FC Forstern. Maßgeblichen Anteil an der Gründung vor mehr als 30 Jahren hatte Resi Hamberger, die dem Verein als als Spielerin und auch im administrativen Bereich über zwei Jahrzehnte unterstützte. Seit über zehn Jahren hören die Fussbalerinnen auf Sabine "Gazelle" Kohlhuber, die erst mehr als zehn Jahre als Spielerin unersetzlich war und nun als Managerin für ihre Spielerin da ist und das Bindeglied zum Verein ist. Als Mädchen für alles fungierte über ein Jahrzehnt Hans Stiglmaier und war Trainer, Betreuer und Fahrer der Nachwuchsmannschaften und der Frauenmannschaft in der Verbandsliga, ehe er vor zwei Jahren alle seine Ämter abgab und nur noch sporadisch seine ihm ans Herz gewachsenen Mädchen bei den Heimspielen anfeuert.

Trotz aller Erfolge und die unangefochtene Spitzenstellung im Landkreis seit nun über 30 Jahren sind Forsterns Fußballerinnen noch lange nicht erfolgssatt. Dafür sorgt bei den Frauen auch Trainer Hans-Jürgen "Luky " Lukschanderl, der in der Winterpause der vergangenen Saison zum FC Forstern kam und prächtig mit der Mannschaft harmoniert. Neben dem Trainer ist vor allem auch das Team erfolgshungrig.

"Viele Spielerinnen spielen schon seit Jahren zusammen, und das schweißt eine Team zusammen", wie Anja Berchtold betont, die klaglos pro Trainingsfahrt 120 Kilometer fahren muss, da sie beruflich in Traunstein tätig ist. Christl Greimel, Sabine Refle, Silla Baumgartner, Steffie Riepold, Lucia Gruber, die Zwillinge Bettina und Christina Brenner, Sabine Schmid, die erfahrene Renate Huber und auch die Nachwuchsspielerinnen wie Angelika Neumair, Tanita Kreuter, Lena Schedo oder Daniela Gramüller und die Neuzgänge wie Torjägerin Marlies Hagenbach, Fabienne Arends oder Veronika Pitter und die restlichen Spielerinnen sorgen dafür, dass in Forstern noch lange Fußball gespielt wird. Christina Brenner und Fabienne Arends helfen bei den Juniorinnen im Trainingsbetrieb mit. Dort führen Ludwig Attenberger und Tochter Christina ein sehr erfolgreiches Team, das mit Corinna Grimm und Julia Deuschl zwei Auswahlspielerinnen hat, die auch überregional bekannt sind.
 
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